Letzte Sätze

Heinrich Böll

Heinrich Böll wurde 1917 in Köln geboren.

Letzte Sätze aus Werken von Heinrich Böll

Der Bahnhof von Zimpren - "Ich habe immer noch Angst vor dem Rhein, der im Frühjahr böser werden kann, wenn Hausrat im Fluß dahintreibt, ertrunkenes Vieh, entwurzelte Bäume; wenn auf die Uferbäume Plakate mit dem roten Wort "Warnung" geklebt werden, die lehmigen Fluten stiegen, wenn die Ketten, an denen die mächtigen schwimmenden Bootshäuser befestigt sind, zu reißen drohen; Angst vor dem Rhein, der so unheimlich und so sanft durch die Träume der Kinder murmelt, ein dunkler Gott, der bewiesen haben will, daß er noch Opfer fordert: heidnisch, Natur, nichts von Lieblichkeit, wird er breit wie ein Meer, dringt in Wohnungen ein, steigt grünlich in den Kellern hoch, quillt aus Kanälen, brüllt unter Brückenbögen dahin:
Undines gewaltiger Vater."

Ansichten eines Clowns - "Ich legte sie wieder richtig hin und sang weiter."

Doktor Murkes gesammeltes Schweigen - "»Ja, komisch«, und er las laut, was darunter stand:
Ich bete für Dich in Sankt Jacobi."

Gruppenbild mit Dame - "Immerhin bleiben da die "noch zu klärenden Reflektionen", und es bleiben düstere, wenig Gutes versprechende Gewitterwolken am Hintergrund: Mehmets Eifersucht und seine inzwischen bekundete Abneigung gegen Gesellschaftstanz."

Billard um halb zehn - "Er schnitt als erstes den Turmhelm der Abteikirche ab und reichte den Teller Robert hinüber."

Ende einer Dienstfahrt - "Den häuslichen Ledergeruch fürchtete er längst schon nicht mehr, er begehrte fast danach"

Wanderer, kommst du nach Spa… - "»Milch«, sagte ich leise…"

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